Das Tageshaus, Bielefeld

Wohngemeinschaften

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Zusammen leben

Seit Dezember 2000 bietet die gem. GmbH „Das Tageshaus – Selbstbestimmt Leben im Alter“ ambulante Betreuung und Pflege für alte Menschen, die in einer Wohngemeinschaft leben. Sechs oder sieben alte Menschen wohnen gemeinsam in ihrer eigenen Wohnung. Sie benötigen aufgrund einer Demenz oder einer psychischen Erkrankung Hilfe, Pflege und Betreuung und werden rund um die Uhr von einem ambulanten Pflegeteam versorgt.

Alle BewohnerInnen haben ein Einzelzimmer, das mit eigenen Möbeln eingerichtet ist. Der Gemeinschaftsbereich, bestehend aus Wohn- und Esszimmer, Küche, Bädern und Flur, wird von allen BewohnerInnen gemeinsam gestaltet.
In der Nähe der Wohngemeinschaften gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangebote (Supermarkt, Bäcker, Apotheke, Friseur, Café, .. etc.). 
Zur Haltestelle der Stadtbahn sind es ca. 100 m.

Impressionen

Horst Krückemeier, Krückemeier Medien
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Betreuung und Pflege in den Wohngemeinschaften

Betreuung und Pflege in den Wohngemeinschaften sind orientiert an den Wünschen und Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen. Alle BewohnerInnen erhalten nur so viel Unterstützung, wie sie möchten und benötigen. 
Es ist aber rund um die Uhr eine kompetente Betreuungsperson anwesend. Sie bietet Unterstützung bei der Organisation des sozialen Lebens, bei der hauswirtschaftlichen Versorgung und bei der Grundpflege.

Im Vordergrund steht das miteinander Wohnen. Die Aktivitäten des täglichen Lebens wie Essen, Kochen, Putzen, Einkaufen werden gemeinsam erledigt. Rückzugsmöglichkeiten in den Privatbereich bestehen jedoch jederzeit. 
Die alten Menschen gestalten ihren Tagesablauf mit Unterstützung der MitarbeiterInnen des Pflegeteams und erleben einen normalen Alltag in einem geschützten Umfeld.

Die Menschen, die in eine Wohngemeinschaft einziehen, können hier bis zu ihrem Lebensende wohnen bleiben, unabhängig von ihren Erkrankungen und ihrer Pflegebedürftigkeit. Eine Ausnahme bilden lediglich Erkrankungen, die einen stationären Krankenhausaufenthalt erfordern oder ein Zusammenleben unmöglich machen.

Vor der Entscheidung in eine Wohngemeinschaft einzuziehen, hat es sich bewährt, einen Monat zur Probe zu wohnen. In Notfällen ist auch ein sofortiger Einzug möglich. Die Entscheidung, wer in die Wohngemeinschaft einzieht, wird mit Unterstützung der Angehörigen und des Pflegedienstes von den BewohnerInnen gemeinsam getroffen.

Der Alltag in den Wohngemeinschaften

Die Gestaltung des Alltags in den Wohngemeinschaften orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der BewohnerInnen. Vorhandene Fähigkeiten und Neigungen (Hobbys, Vorlieben) werden unterstützt und finden Eingang in den Tagesablauf. Dadurch wird die Selbständigkeit der BewohnerInnen gefördert und Entmündigungsgefühle vermieden. Darüber hinaus werden Schwierigkeiten, z.B. im Bereich der Orientierung, oder die fehlende Fähigkeit sich selbst zu beschäftigen, ausgeglichen. Die MitarbeiterInnen geben Unterstützung und Anregung.

Die wichtigsten Aspekte bei der Gestaltung des täglichen Lebens:

  • Eine anregende aber nicht überfordernde klare Tagesstruktur
  • Die Beachtung und Berücksichtigung der einzelnen Lebensgeschichten
  • Das Schaffen eines Gefühls des Zuhause-Seins

Der Tag in den Wohngemeinschaften ist geprägt durch die Haushaltsführung am Vormittag, Freizeitgestaltung und Gesprächsrunden am Nachmittag und freie Gestaltung des Abends.

Finanzierung

1. Miete, Mietnebenkosten und Haushaltsgeld
Die MieterInnen der Wohngemeinschaften führen einen gemeinsamen Haushalt, das heißt, sie teilen sich die Kosten für die Miete, die Lebensmittel, die Reinigungsmittel, gemeinsame Neuanschaffungen, etc.
Die Kosten für die Miete werden direkt an den Vermieter gezahlt. Für Haushaltsgeld und einmalige Anschaffungen wird in eine Haushaltskasse eingezahlt.

2. Pflege
Für jede MieterIn einer Wohngemeinschaft werden aufgrund des Gutachtens des MDKs die notwendigen Pflegeleistungen vereinbart. Die Einzelleistungen werden nach den von den Pflegekassen festgelegten Beträgen abgerechnet. Der Kostenbeitrag der Pflegekassen richtet sich nach dem Pflegegrad der MieterInnen.

3. Psychosoziale Versorgung, Nachtbereitschaft und HauswirtschaftlicheVersorgung
Die MieterInnen der Wohngemeinschaften benötigen auf Grund ihrer Erkrankung zusätzlich zu den grundpflegerischen Leistungen:
Psychosoziale Versorgung (Tagestrukturierung, Motivation,
Therapeutische Angebote, kulturelle Angebote, etc.)
Hauswirtschaftliche Versorgung (Hilfe bei der Essenszubereitung, beim Einkaufen, Kochen, Wäsche waschen, Reinigen der Wohnung)
Eine „rund-um-die-Uhr“ Versorgung, d.h., auch nachts muss jeweils eine Betreuungsperson anwesend sein.

Die Kosten hierfür werden z. Zt. mit einer monatlichen Pauschale abgerechnet.
Für eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Teamleitungen

Sabine Wolf-Heggemann
Teamleiterin Marktstraße

Christian Norkowski
Teamleiter Hermannstraße

Kontakt

Uwe Fischer
Pflegedienstleiter

Das Tageshaus gem. GmbH
Ambulanter Pflegedienst
Niederwall 65
33602 Bielefeld
Tel.: (0521) 96 75 08 30
uwe.fischer@tageshaus-bielefeld.de